Wie man einen Kurs manipuliert

Um einen Kurs zu manipulieren, muss man ihn kontrollieren, was im Grunde ganz einfach ist, also gut aufgepasst. Entscheidend sind einzig die Mittel. Umso kleiner das Volumen des Spekulationsobjekt, umso einfacher ist das ganze. Eine Blase bis zu einem Volumen von beispielsweise bis zu zwei Milliarden Dollar aufzublähen, um sie dann platzen zu lassen, das könnte ein Bill Gates aus der Hosentasche bezahlen, der alleine schon 150 Mrd. besitzt, schätzt man, offiziell. Wer weiss eigentlich schon, wie viel Dollar es wirklich gibt? Diese Zahl dürfte in etwa genauso schwanken, wie das berühmte Hanseschiff auf stürmischer See.

Nun, man kauft einfach über einen langen Zeitraum, in dem der Kurs niedrig stabil ist, unbemerkt über die Hälfte aller Bestände des Spekulationsobjekts auf, um dann unbemerkt über Mittelsmänner, die grössten Player am Markt, diese Bestände zu kontrollieren. Nach und nach immer mehr, bis man über die Hälfte zusammen hat. Dann geht’s los.

Man weisst seine gesponserten Mittelsmänner an, ab heute nur noch knapp über den normalen Durchschnittspreis zu verkaufen und nichts mehr darunter zu kaufen. Dann ist es meist nur eine kurze Frage der Zeit, bis der restliche Markt mitzieht. Dann wird wieder angewiesen nur knapp teurer zu verkaufen und zu kaufen, bis wieder alle mitziehen. Mit der Zeit wird die Zeitspanne bei diesem Spielchen immer kürzer, bis es sich irgendwann zu einem Hype verselbstständigt.

Doch auch den Hype kann man kontrollieren, wenn man über die Hälfte aller Bestände kontrolliert. Eben so wie den folgenden Crash. Ab wann dieser eintritt, bis wohin man den Kurs fallen lässt und ab wann man den Kurs wieder steigen lässt, um die nächste Blase aufzublähen. Je nach dem wie man seine Mittelsmänner anweist, ab wann billiger bzw. teurer gekauft und verkauft werden soll, ohne dass es jemand Aussenstehendes mitbekommt.

Mit dem Wissen, was angeordnet wurde, werden massig Gewinne eingefahren. Ganz konkret bei jeder einzelnen kontrollierten Welle. Welche solange weiter geschwappt werden können, bis auch der letzte Dödel keine Lust mehr hat zu raten, was diesmal angeordnet wurde.

So werden es von Welle zu Welle immer weniger Dödel, dadurch die Wellen immer kleiner, genau wie die Gewinne der Eingeweihten, bis diese daher keine Lust mehr haben und sich neuen Spekulationsobjekten zuwenden. Theoretisch können die Wellen künstlich immer weiter angeheizt werden, bis auch der letzte Dödel von diesem Spekulationsobjekt hier nichts mehr wissen möchte.

So können nicht nur massig Gewinne erzielt werden, sondern auch das Spekulationsobjekt selbst kontrolliert und manipuliert werden und sogar, so es denn geplant wird, das Objekt vollends zerstören. Beispielsweise, um sich einen Konkurrenzobjekt zu entledigen oder es wenigsten für lange Zeit in Verruf zu bringen.

Ganz simpel, entscheidend sind einzig die Mittel. Und das einzige Gegenmittel, um sich und das Spekulationsobjekt dagegen zu schützen, ist gut aufzupassen, wie Blasen kontrolliert werden können und wer auf der Welt die Mittel und Motive besitzt, so etwas zu tun, im Jahre 2013 AD. Sowie eine realistische Einschätzung, welchen realistischen Wert eigentlich ein Spekulationsobjekt haben kann und was mit dem Objekt selbst geschieht, wenn mit ihm extrem spekuliert wird.

Sei kein Dödel!


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